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Donnerstag 27. April 2006

Wie gut, dass es dich gibt.“ Diesen Satz zu sagen, fällt uns gegenüber Fremden schwer, meint Marita Teunissen. Dabei sei es wichtig, eben diesen Satz auch an die Öffentlichkeit zu tragen und damit die Wertschätzung gegenüber Fremden und Andersdenkenden zum Ausdruck zu bringen, so die Diözesanreferentin. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Katholischen Frauengemeinschaft St. Ambrosius sprach sie über das in diesem Jahr bundesweit ausgerufene Thema der kfd Fremdes achten Frieden suchen. Fast 70 Frauen waren zu der Versammlung in den Beverhof gekommen.
Wer Fremdes achten wolle, müsse zunächst wachsam auf die eigenen Ecken und Kanten blicken und dann auch politisch aktiv werden. Besonders wichtig sei die Begegnung der Religionen untereinander. Wir müssen unsere Angst vor Fremdem überwinden und Räume öffnen für die, die wir als anders erleben, sagte Teunissen. Nur so könne es ein friedliches Miteinander geben. Pastor Felix Schnetgöke ermutigte mit seinen Grußworten die Frauen, sich besonders für das gefährdete Leben einzusetzen und mit konkreten Anliegen an die Öffentlichkeit zu treten. In einer stark von Männern dominierten Kirche seien die Frauen ein kritisches Korrektiv. Ähnlich sah das auch der stellvertretende Bürgermeister Hubert Wördemann: Hut ab vor allen Frauen, die sich in den Dienst der guten Sache stellen. Von einem konkreten politischen Projekt konnte sich die Frauengemeinschaft bei der Versammlung selbst überzeugen. Der Sachausschuss Mission Entwicklung, Frieden der Pfarrgemeinde bot fair gehandelte Produkte aus dem Eine-Welt-Laden an, für die auch die kfd wirbt. Besonders freuen durften sich die beiden kfd-Sprecherinnen, Elisabeth Schulze Althoff-Jürgens und Cornelia Preckel, über neun neue Mitglieder, die sie am Abend begrüßten. Neu im Leitungsteam ist Kassiererin Agnes Göttker. Für die musikalische Unterhaltung während der Versammlung sorgte der kfd-Singekreis um Gisela Wolters. Zudem führten Anni und Helmut Preckel sowie Johanna Hugenroth den Sketch Hermann will sparen auf. Bericht und Foto Henning Tillmann, WN 29.4.2006 Aufrufe= 601 |
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