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Sonntag 2. April 2006 Das Misereor-Wochenende steht für die katholischen Kirchengemeinden ganz im Zeichen der weltweiten Solidarität. In den Gottesdiensten am 1. und 2. April berichtete Sabrina Bensmann von ihrer Arbeit mit Straßenkindern in Nairobi erzählen, wo sie ein halbes Jahr verbrachte.
Der Vorabendgottesdienst wurde von Jugendlichen und dem Team des Eine-Welt-Ladens zum Thema Sichtwechsel vorbereitet. Die Kirchband spielte, fair gehandelte Produkte wurden verkauft.
Die Gottesdienste am Sonntag standen unter dem Motto der Misereor-Fastenaktion „Die Fülle des Lebens“ teilen. Um 12 Uhr begann an der Ambrosius-Kirche der Hungermarsch. Zahlreiche Fußgänger absolvierten 5 Kilometer, Inlinerfahrer 16 und Radfahrer 20 Kilometer. Zuvor hatten die Teilnehmer des Hungermarsches Sponsoren gesucht, die ihnen für jeden gelaufenen bzw. gefahrenen Kilometer einen bestimmten Betrag bezahlten. Die Landfrauen hatten für alle eine Suppe vorbereitet. Nach dem plötzlichen Regeneinbruch kam die besonders gut an. Der Erlös der Aktion ist in diesem Jahr für die Arbeit der Ostbevernerin Dr. Hildegard Vogt in Tansania bestimmt. Aufrufe= 732 |