logo_ambrosius_150px.jpg
Start arrow Beichte
Beichte PDF Drucken E-Mail

Die Beichte - das Sakrament der Versöhnung

Kein anderes Sakrament hat derart an praktischer Bedeutung verloren wie das Beichtsakrament. Aber es hat noch nicht ausgedient. In unserer Gemeinde werden die Kinder während der Vorbereitung auf die Erstkommunion auch auf das Sakrament der Beichte vorbereitet.

Für alle besteht nach wie vor das Angebot der Einzelbeichte bei einem Priester:

jeden Samstag von 17-18 Uhr in der St. Ambrosius-Kirche und nach Vereinbarung.
Wenden Sie sich bitte an einen unserer Priester

  • Pastor Michael Mombauer, Tel. 5165
  • Pastor Dirk Mispelkamp, Tel. 963265
  • Pastor Karl-Gerd Haggeney, Tel. 964620

Zum Verständnis der Beichte

Die Erfahrung des Scheiterns und das Erleben von Schuld gehört zu unserem Leben. Wenn Schuld nicht aufgearbeitet wird, dann wird das Leben zur Last und ein Zusammenleben unter Menschen dauerhaft unmöglich. Im Laufe der Geschichte hat die Kirche Formen entwickelt, die den Menschen eine Hilfe sein können, ihre Schuld zu verarbeiten und Vergebung zu erfahren.

Eine besondere Form, neben den vielen anderen Formen der Versöhnung, ist die Beichte: das Sakrament der Versöhnung. „Das Wort, das dir hilft, kannst du dir nicht selber sagen." - Dieses helfende und befreiende Wort wird mir in der Beichte, dem Sakrament der Versöhnung, in meine Lebenssituation hinein zugesagt. Gott vergibt mir, weil ich als Mensch für ihn wertvoll und unverzichtbar bin. Wie ernst es Gott mit seiner Vergebung gegenüber uns Menschen meint, lesen wir im Gleichnis vom barmherzigen Vater (Lk 15,11-32).

Bedeutung

Im Sakrament der Buße bekennt sich der Mensch zu den Sünden, die er begangen hat, und übernimmt die Verantwortung für sie. Durch das Sakrament der Beichte erfährt er die Versöhnung mit Gott.

Voraussetzungen

Damit in der Absolution durch den Priester die Versöhnung mit Gott und der Gemeinschaft der Glaubenden ausgesprochen werden kann, bedarf es:

  • - der Reue
  • - des Aussprechens der Schuld im Bekenntnis
  • - des Vorsatzes, schuldhaftes Verhalten zu ändern und Schaden wieder gutzumachen
Beichtgespräch

Das Beichtgespräch kann in einem Beichtstuhl, in einem eigenen Beichtzimmer oder etwa im Pfarrhaus stattfinden. Während des persönlichen Gesprächs bekennt der Beichtende seine Sünden und zeigt seine Reue. Der Priester spricht die Worte der Vergebung.

Beichtgeheimnis

Bekennt ein Christ im Sakrament der Beichte seine Sünden, ist der Priester zur völligen Geheimhaltung verpflichtet. Egal wie schwerwiegend mögliche Argumente sein können, der Priester kann vom Beichtgeheimnis nicht entbunden werden. Vor Gericht kann er das Zeugnisverweigerungsrecht geltend machen.

Die Beichte als Sakrament der Liebe Gottes

Die Erfahrung, dass belastende Schuld vergeben wird, ist sehr befreiend. Der Gott Jesu Christi ist kein nachtragender Gott. Er ist barmherzig und ermöglicht einen Neuanfang - immer wieder. Im Sakrament der Beichte erfährt der Mensch Gottes verzeihende Liebe - menschlich zugesprochen durch das vergebende Wort eines Priesters.

Gottes Liebe heißt:

 

Du bist unendlich wertvoll für mich.

Ich habe gewollt, dass es dich gibt.

Es ist gut dass es dich gibt
 - so wie du bist .

Ich will, dass dein Leben gelingt.

Du bist bei mir geborgen,
egal was passiert.

Du kannst nicht tiefer fallen,
als in meine Hände.

Wo auch immer du bist,
ich warte auf dich.

Du bist mein geliebter Sohn,
meine geliebte Tochter.

Ich liebe dich

- ohne jede Bedingung.

 

 



Aufrufe= 1942
 
© 2012 Katholische Pfarrgemeinde St.Ambrosius Ostbevern
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.