Wenn mein Kind gefirmt wird ...
oder mein Enkelkind, oder mein Patenkind.
Hier möchten wir Ihnen einige grundsätzliche Fragen zum Thema Firmung aus der Sicht der begleitenden Erwachsenen beantworten. Konkrete Informationen zum aktuellen oder kommenden Firmkurs, zu Programm und Terminen finden Sie unter Aktueller Firmkurs .
Was Firmung bedeutet
Die selbstverständliche Verbindung von Kirche und Gesellschaft gibt es längst
nicht mehr. Heute muss sich jeder selbst entscheiden, was er glaubt und wie er
leben will. So funktioniert die Weitergabe des christlichen Glaubens nicht
einfach automatisch. Man ist nicht mehr Christ, weil das ja alle machen,
sondern nur wenn ich selbst das auch will. Das Sakrament der Firmung will junge
Menschen, die auf dem Weg sind, erwachsen zu werden, stärken eine eigene
Entscheidung für ihren Glauben zu treffen. Sie als Eltern haben die
Entscheidung für ihr Kind getroffen, dass es getauft wird. Jetzt ist es an ihm,
diese Entscheidung zu bestätigen – oder eben auch nicht.
Was wir mit dem Firmkurs wollen
Unser Firmkurs zielt aber nicht allein auf die Entscheidung. Wir
möchten,
dass die Jugendlichen durch den Firmkurs als Menschen gestärkt werden.
Wir sind
der Überzeugung, das der christliche Glaube ein gutes Rüstzeug für das
Leben
junger Menschen ist, den vielen Herausforderungen des Lebens zu
begegnen. Ein
Mensch, der lernt auf Gott zu vertrauen, vertraut auch den Kräften und
Begabungen der eigenen Person und entwickelt Mut und Stärke. Jesus
Christus hat uns einen menschenfreundlichen Gott nahegebracht, der das
Glück des Menschen will. Diesen
christlichen Glauben gilt es heute neu zu entdecken. Wir sprechen
miteinander
über Gott und die Welt, aber wir versuchen auch, etwas von Gottes
Gegenwart in
dieser Welt und in jedem Menschen erfahrbar zu machen. Deshalb gibt es
die
wöchentlichen Gruppenstunden, aber auch die Gebets- und
Gottesdienstangebote
und die verschiedenen Möglichkeiten, bei Aktionen in der
Pfarrgemeinde mit zu tun.
Elterninformation und Elternabend
Wir
werden während des Firmkurses zu einem Elternabend einladen, um Sie über den Firmkurs zu informieren. Wir sind der
Meinung, dass die Firmvorbereitung in erster Linie eine Sache der
Jugendlichen ist.
Die Jungen und Mädchen sollen lernen, ihren eigenen Weg zu finden. Als
Eltern,
als Großeltern, als Paten können Sie sie wohlwollend unterstützen. Sie
zu
zwingen (und sei es zu ihrem Glück) wäre sicherlich der falsche
Weg.
Die Jugendlichen setzen sich während der Firmvorbereitung mit ihrem Glauben
auseinander. Eigentlich eine gute Gelegenheit, uns als Erwachsene zu fragen,
wie es mit unserem eigenen Glauben, unserem „auf Gott vertrauen können“
aussieht. Das wird dann Thema des Elternabends sein.
Aufrufe= 803 |