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Partnerschaft mit Nyundo PDF Drucken E-Mail

 

Wie alles begann

aloysnzarambaDie Partnerschaft mit dem Bistum Nyundo in Ruanda entwickelte sich aus einer persönlichen Begegnung von Familie Schöne mit Aloys Nzaramba, einem Priester aus Ruanda. Sie lernten sich zufällig 1983 in Rom kennen. Es entstand ein intensiver Briefwechsel und Kontakt. 1984 besuchte Aloys Nzaramba zum ersten Mal Ostbevern, lernte auch Pastor Hembrock kennen.  Am 11. Juni 1989 wurde die Partnerschaft zwischen der St.Ambrosiusgemeinde und dem ruanadesischen Bistum Nyundo offiziell beschlossen. Der damalige Bischof Kalibushi wünschte sich die Renovierung der in einem äußerst schlechten Zustand befindlichen Schule in Nyundo.

kinder

Innerhalb von drei Jahren spendeten die Mitglieder der Kirchengemeinde St.Ambrosius dafür 140.000 DM. 1992 besuchten die Eheleute Marianne und Dieter Schöne sowie Pastor Aloys Hembrock und sein Bruder Josef zum ersten Mal das Bistum Nyundo in Ruanda und waren Gäste bei der Einweihung und Eröffnung der renovierten Schule.

Bewährungsprobe

Am 7.April 1994 brach in Ruanda ein wannsinniger, erbarmungsloser Völkermord aus, dem am 9.April in Nyundo neben vielen Tausenden auch Aloys Nzaramba mit 30 weiteren Priestern zum Opfer fiel. Der Völkermord an den Tutsi und an gemäßigten Hutu in Ruanda kostete von April bis Juni 1994 innerhalb von nur 100 Tagen wahrscheinlich mindestens 800.000 Menschen das Leben.

kircheHilfe nach dem Krieg

1998 wurden von Ostbevern aus eine groß angelegte Hilfsaktion für die Betreuung der Waisenkinder und Witwen gestartet. Heute gibt es rund 1000 Patenschaften für die Waisenkinder in Nyundo. Darüber hinaus konnten dank der vorbildlichen Solidarität der Gemeindemitglieder St. Ambrosius im Laufe der Jahre manche soziale und karitative Einrichtungen, die im Krieg Zerstörungen erlitten hatten, wieder hergestellt werden.

  

Schulprojekte

Die Hilfen aus Ostbevern konzentrierte sich in den letzten Jahren schwerpunktmäßig auf die Schulsituation. Mittlerweile steht die dritte Primarschule vor ihrer Vollendung. Ein viertes Projekt steht in den Anfangsschuhen. Alle Hilfen werden mit dem Leiter des Bistums Nyundo, Bischof Alexis, abgesprochen.

Nyundo_roter_wagenMenschliche Begegnung als Motor der Partnerschaft

Seit dem Jahre 2000 finden regelmäßige Besuche statt. Denn wie jede Partnerschaft lebt die Beziehung zwischen Nyundo und St. Ambrosius von persönlichen Begegnungen. Der bisherige Höhepunkt war sicher der Besuch einer Trommlergruppe im Jahr 2003. Sie haben uns durch verschiedene Auftritte in den Gottesdiensten und im Freien spirituell und kulturell reich beschenkt und einen Zugang zur Seele Afrikas eröffnet. Im Sommer 2004 fand ein erster Jugendaustausch statt, 2005 durften wir eine Gruppe von zwölf Teilnehmern des Weltjugendtages bei uns aufnehmen. Zuletzt war im Sommer 2006 eine Gruppe von Jugendlichen und Erwachsenen zu Besuch in Nyundo.

Hilfe durch Spenden

Die Menschen in Nyundo sind auch in Zukunft dringend auf unsere Unterstützung angewiesen. Finanzielle Hilfe für die Waisen und Witwen und die vielen Armen in Ruanda können auf folgendes Spendenkonto der Pfarrgemeinde eingezahlt werden:

Pfarrgemeinde St. Ambrosius
Vereinigte Volksbank eG
Konto 7800 902 107
BLZ 412 626 21

Spenden zum Bau von Schulen können auf dieses Spendenkonto eingezahlt werden.:

Pfarrgemeinde St. Ambrosius
Vereinigte Volksbank eG
Konto 7800 902 104
BLZ 412 626 21 Kennwort: Schulbau Bistum Nyundo

 

Bisher größtes Projekt abgeschlossen: Schulbau in Muhato

nyundo_schulemuhato Nach dem Genozid 1994 haben sich in Muhato in der Region nördlich von Gisenyi Tausende von Flüchtlingen angesiedelt. Für die vielen Kinder gibt es nur unzureichend Schulen, die zudem noch in einem sehr schlechten, menschenunwürdigen Zustand sind. Bischof Alexis hat uns die Mitfinanzierung dieser Schule sehr ans Herz gelegt und vertraut fest darauf, dass die Hilfe aus St. Ambrosius den Bau einer Grundschule ermöglichen wird.

Inzwischen ist die Schule mit 10 Klassenräumen fertiggestellt. Im Sommer 2010 soll sie offiziell eingeweiht werden.

 

 

Neues Projekt in Ginsenyi: ein Bildungshaus für Nyundo

  bildungshaus_ginsenyi

Bischof Alexis möchte ein Bildungshauses in Gisenyi bauen, welches dem Bistum dann Arbeitsplätze und Einnahmen durch die Belegung bringen würde.  Dieses Projekt wird von Ostbevern aus gefördert.


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